Politworkshop Februar 2011

Wiederentdeckung des Anstands?
Thema

Wiederentdeckung des Anstands?

In der Krise haben viele mittelständische Unternehmen auf traditionelle Familienwerte gesetzt und viele Mitarbeiter weiter beschäftigt. Nur durch diesen Zusammenhalt war es möglich, den Boom nach der Krise abzuarbeiten. Viele Länder beneiden nun Deutschland um dieses zweite Wirtschaftswunder. Erfährt also „Anstand“ als Unternehmenswert eine Renaissance?


Referenten
Oswald Metzger

Oswald Metzger
Freier Publizist und Politikberater, stellvertretender Landesvorsitzender der MIT Baden-Württemberg

Oswald Metzger, Jahrgang 1954, ist verheiratet und lebt in Bad Schussenried. Dort im Schwäbischen ist er aufgewachsen und verwurzelt. Sein Geburtsort ist Grabs im schweizerischen Kanton St. Gallen.

Nach dem Abitur studiert Metzger in Tübingen Rechtswissenschaften und wird zwanzigjährig Mitglied in der SPD. 1979 beendet er seine Mitgliedschaft dort. Es zieht ihn einige Zeit später zu den Grünen. 1987 wird er dort Mitglied. Zu den Grünen bringt Metzger erste kommunalpolitische Erfahrungen mit, die er ab 1980 im Gemeinderat Bad Schussenried und ab 1984 im Kreistag Biberach sammelt.

Auf Bundesebene beweist Oswald Metzger in den Jahren 1994 bis 2002 als haushaltspolitischer Sprecher und Obmann im Finanzausschuss, dass er nicht nur ein politischer Mensch ist, vielmehr ein ehrlicher Politiker. Klartext zu reden ist ihm wichtiger als ein Mandat im Bundestag. Den verlässt er Ende 2002, um als Politikberater und Autor auch weiterhin Einspruch gegen eine Politik wider die Vernunft zu erheben.

Metzger nennt die Dinge beim Namen. Metzger ist klar, kritisch und konsequent. Mit seinem 2003 erschienenen Buch "Einspruch! Wider den organisierten Staatsbankrott" hat er entscheidend zur aktuellen Diskussion um die Folgen der demografischen Entwicklung und der riskanten Verschuldungspolitik beigetragen.

Im März 2006 gelingt Metzger mit einem spektakulären Ergebnis von knapp 17% der Wählerstimmen ein Comeback in der baden-württembergischen Landespolitik. Von April 06 bis November 07 ist er Finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Stuttgarter Landtag. Am 27. November 2007 verlässt Metzger nach fast 21 Jahren die Grünen, weil er deren auf dem Nürnberger Bundesparteitag beschlossenen wirtschafts- und sozialpolitischen Vorstellungen nicht länger mittragen will. Als Folge seines Parteiaustritts legt Metzger am 8. Februar 2008 sein für die Grünen errungenes Landtagsmandat nieder.

Im April 2008 wird Oswald Metzger Mitglied der CDU. "Ich habe zwar die Partei gewechselt, nicht aber meine Überzeugungen!" Nach wie vor gilt für ihn der Grundsatz, dass der Staat nur ausgeben kann, was vorher erwirtschaftet wurde. "Mensch, lebe so, dass die Nachkommen auch noch ein gutes Leben haben können", lautet Metzgers Leitmotiv. Er will seine Stimme auch künftig erheben, um ausgeglichene Staatsbudgets zu erreichen und die Sozialsysteme langfristig tragfähig zu finanzieren. "Wir müssen den Raubbau an der Zukunft stoppen, damit unsere Kinder und Enkel auch noch Gestaltungsspielräume haben -und nicht nur für unsere Renten und Pensionen und die Zinsen unseres kreditfinanzierten Konsums arbeiten müssen!"
In seinem zweiten Buch „Die verlogene Gesellschaft“, das im März 2009 bei rowohlt Berlin erschienen ist, analysiert und reflektiert Metzger das gesellschaftspolitische Dilemma der Ehrlichkeit in der Politik: Wollen die Wählerinnen und Wähler wirklich wahrhaftige Politik oder strafen sie Ehrlichkeit nicht gnadenlos ab? Haben die Politiker Angst vor der Bevölkerung, wenn sie sich nicht trauen, für notwendige Einschnitte zu werben? Lassen sich unpopuläre Reformen in unserer Demokratie überhaupt noch durchsetzen?

weitere Informationen unter
www.oswald-metzger.de



Ralf Schwarzkopf

Ralf Schwarzkopf
Institut der deutschen Wirtschaft

Kurzvita:

Studium Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Sozialpsychologie an der Universität in Kiel +++ Eintritt ins Familienunternehmen +++ seit 3 Jahren Geschäftsführer der Unternehmen HOTSET Heizpatronen & Zubehör GmbH in Lüdenscheid und HOTSET Malta Ltd.

Politische Laufbahn:
- Seit 2005 Schatzmeister der CDU im Märkischen Kreis
- Seit 2005 Kreisvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung im Märkischen Kreis
- Seit 2009 direkt gewähltes Mitglied des Kreistages im Märkischen Kreis und dort im Fraktionsvorstand der CDU,
dort Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Struktur
- Vorstandsvorsitzender der WIDI Wirtschaftsdienste GmbH und der WIDI Energie
- Mitglied im Aufsichtsrat der Märkischen Kliniken
- Seit 2009 Vorsitzender der CDU Lüdenscheid

Weitere Informationen unter
www.team-luedenscheid.de



Oliver Fröhling

Oliver Fröhling
Fraktionsvorsitzender der CDU Ratsfraktion in Lüdenscheid

33 Jahre, verheiratet, 1 Sohn
Betriebswirt/Betriebsleiter

Bisherige politische Tätigkeit:

- seit 1999 im Rat der Stadt Lüdenscheid
- seit 2001 Stellv. Fraktionsvorsitzender
- seit 2007 stellv. Parteivorsitzender
- seit 2009 Fraktionsvorsitzender Zukünftige kommunalpolitische Schwerpunkte Planung, Umwelt, Wirtschafts- und Finanzpolitik Ehrenamtliche Tätigkeiten / vorpolitischer Raum
- Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung evangelische Johanneskirche
- Mitglied bei der LSG, bei der Lüdenscheider Altstadtbühne und im Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid

Weitere Informationen unter
www.team-luedenscheid.de


Joshua Märker
Vorsitzender der Jungen Union Mark

*1988
Bankkaufmann

Bisherige politische Tätigkeit:

- stllv. Vorsitzender EAK MK
- Schatzmeister CDU Lüdenscheid
- Sachkundiger Bürger im Rat der Stadt Lüdenscheid

 
Datum
Donnerstag, 24. Februar 2011
18.00 Uhr
Veranstaltungsort
Kulturhaus Lüdenscheid
Violetter Saal, Freiherr-vom-Stein-Str. 9, 58511 Lüdenscheid
www.kulturhaus-luedenscheid.de
(Anfahrt auf der dortigen Homepage)

Internetlinks zum Thema
www.insm.de
Homepage der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
 



Politworkshop Herbst 2008

Thema
Mehr netto - ein Steuerpolitworkshop der MIT Märkischer Kreis
Datum
Dienstag, 09. September 2008
19.00 Uhr
Veranstaltungsort
EGC Entwicklungs- und GründerCentrum Lüdenscheid GmbH, Karolinerstr. 8, 58507 Lüdenscheid

Key-Facts
Mehr netto (für alle) +++ bessere Steuerpolitik +++ Vereinfachung des Steuersystem +++ kalte Progression +++ Unternehmenssteuerreform +++ "Steuererklärung auf dem Bierdeckel" +++ Wettbewerb der Steuersysteme in Europa +++ Steuergerechtigkeit +++ Erbschaftsteuerreform 2009 +++

Referenten
Volkmar Klein

Volkmar Klein
MdL, finanzpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Düsseldorf

Volkmar Klein ist 48 Jahre alt und lebt mit seiner Frau und vier Töchtern in Burbach, wo er auch selbst aufgewachsen ist.

Volkmar Klein hat Volkswirtschaft in Bonn studiert und 1986 die Universität als Diplom-Volkswirt verlassen. Erste berufliche Erfahrung hat er danach während eines mehrmonatigen Praktikums bei der Investitionsberatungsfirma Henkell Brothers in Melbourne/Australien gesammelt, als deren freier Mitarbeiter er dann in Deutschland tätig war. Von 1988-1989 war er Deutschlandrepräsentant und Prokurist des australischen Telefonherstellers und Elektronik-unternehmens Exicom Pty. Ltd. in Düsseldorf. Anschließend bis 1995 in der Geschäftsleitung der expandierenden Klinikgruppe Wittgensteiner Kliniken Allianz GmbH & Co. KG in Bad Berleburg.

Nach der Landtagswahl 2005 wurde Volkmar Klein zum finanzpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion gewählt und ist nun Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der Fraktion.

weitere Informationen unter
www.volkmar-klein.de



Prof. Dr. Winfried Fuest

Prof. Dr. Winfried Fuest
Institut der deutschen Wirtschaft

» Geboren am 29.9.1946 in Büren/Westfalen
» Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; von 1976 bis 1979 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft
» 1979 Promotion mit dem Dissertationsthema "Grundsätze einer rationalen staatlichen Einkommensverteilungspolitik"
» Seit 1979 im Institut der deutschen Wirtschaft Köln; Zuständigkeit für die Bereiche Steuerpolitik, Finanzpolitik, Vermögenspolitik und Europäische Währungsunion
» Seit 1995 Mitglied der Geschäftsführung und stellvertretender Leiter der Hauptabteilung „Wirtschafts- und Sozialwissenschaften"
» 1984 - 1993 Lehre des Faches Volkswirtschaftslehre an der Universität Bochum
» 1995 - 1997 Lehrbeauftragter für das Fach Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Köln
» Seit 1999 Lehrbeauftragter, seit 2000 Professor für Volkswirtschaftslehre an der FHDW in Bergisch Gladbach

Forschungs- und Beratungsschwerpunkte
» In den Themenbereichen nationale u. internationale Steuerpolitik, Finanzpolitik, Vermögenspolitik, Europäische Währungsunion

Veröffentlichungen
Zahlreiche Veröffentlichungen zu den oben genannten Themen; zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen:
» Steuern als Standortfaktor im internationalen Wettbewerb
» Die Effekte der geplanten Steuerreform auf den Unternehmensstandort Deutschland
» Die Große Steuerreform
» Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand. Eine Dokumentation
» Globalisierung im Spiegel von Theorie und Empirie
» Sozialhilfe, Erwerbseinkommen und Lohnabstandsgebot
» Die Staatsquote in der Bundesrepublik Deutschland. Definitionen und Langfrist-Trends
» Artikel in Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazinen, wie zum Beispiel „Capital" und „Impulse"

Weitere Informationen unter
www.iwkoeln.de



 
Internetlinks zum Thema
Spiegel Online:
Bundesverfassungsgericht: Erbschaftsteuer verstößt gegen das Grundgesetz

Focus Online:
Bundesverfassungsgericht: Pendlerpauschale im Sommer vor Gericht


CSU Online-Portal:
Mehr netto für alle! - Steuerkonzept der CSU

CDU Online-Portal:
Steuerpolitik als Innovationspolitik verstehen

Der Schuldenstaat hat keine Zukunft

Kauder: "Es wird 2009 Entlastungen geben"


IW Köln:
IW Köln zur Einkommensteuer: Reformen sind finanzierbar

Weitere Informationen zum Text: Einkommensteuer: Reformen sind finanzierbar (pdf-Datei)

Zur Reform der Einkommensteuer - ein IW-Vorschlag (pdf-Datei)


www.insm.de
Homepage der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

http://www.steuerzahler.de

Bund der Steuerzahler
 

Politworkshop Herbst 2007

Thema
Standort Deutschland - AUSGESTORBEN
Chance Zuwanderung?
Datum
Dienstag, 20. November 2007
19.30 Uhr
Veranstaltungsort
Sitzungssaal im AGV, Staberger Straße 5, 58511 Lüdenscheid

Key-Facts
Innovationen: Grundstein des Wachstums +++ Innovationspolitik  +++ Entwicklung +++ Forschung +++ fehlendes Branchen Know-How +++ Produkt-Dienstleistungskombination +++ Risikokapital für Innovationen +++ Einplanung von qualifizierten Beschäftigten +++ Abbau des Fachkräftemangels +++ Faszination Zukunft +++ 48.000 verwaiste Ingenieurplätze +++ hohe Abbrecherquoten im Studium +++  Fachkräftemangel setzt der Wirtschaft zu +++ Kaltmassivumformungen dt. Forschungseinrichtungen +++ Senkung der Einkommensschwelle +++ Punktesystem +++ Deutschland muss attraktiver werden für Talente und Fachkräfte aus aller Welt

Referenten
Hartmut Schauerte
Hartmut Schauerte
Rechtsanwalt und Notar
Dt. Politiker, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung

Nach seinem Studium der Rechtswissenschaft 1972 arbeitet Hartmut Schauerte als Rechtsanwalt. Der vierfache Familienvater war zudem in dem Zeitraum von 1978 bis 1994 als Notar tätig. Bereits seit 1967 ist er Mitglied der CDU und engagierte sich ein Jahr lang als stellvertretender Bundesvorsitzender im RCDS (Ring christlich-demokratischer Studenten). Nach 22 Jahren als Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Olpe ist er seit 1995 Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes. Gleichzeitig wurde er zum Landesvorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU gewählt und ist in Nordrhein-Westfalen deren stellvertretender Bundesvorsitzender. Neben Bekleidungen dieser Ämter war er Mitglied des Landtages in NRW, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher und ist heute noch stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, Mitglied des dt. Bundestages und erreichte bei der Bundestagswahl 2005 50,8% der Erststimmen. Im November 2005 wurde Hartmut Schauerte als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie in die Bundesregierung berufen und ist seit 2007 Mittelstandsbeauftragter.

weitere Informationen unter
www.hartmut-schauerte.de



Dipl.-Ing. Hans Ulrich Volz
Präsident und Vorsitzender des AGV (Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Lüdenscheid e.V.), Geschäftsführer der Firma Fa. Jung, Boucke GmbH & Co. In Halver

Dipl.-Ing. Hans Ulrich Volz wurde 1999 als ehemaliger Sprecher der Wirtschaftsjunioren in den AGV-Vorstand gewählt und ist seit nunmehr 14 Jahren in den Gremien des Arbeitgeberverbandes tätig. In dem Zeitraum von 1995 bis 2001 agierte er als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Iserlohn als man ihn dann im Landesarbeitsgericht Hamm einsetzte.



Michael Hermund
Michael Hermund
Regionalvorsitzender der DGB-Region Ruhr Mark

Michael Hermund ist 46 Jahre alt und gelernter Steuerfachgehilfe. Seine Ausbildung zum Nachwuchssekretär absolvierte er beim DGB, Berufsfortbildungswerk (Gemeinnützige Bildungseinrichtung), der Stadt Lüdenscheid und ist seitdem dort beschäftigt.

Zitat aus dem Artikel: „Ohne Betriebsrat schlechte Karten“:
„Arbeitgeber versuchen immer öfter, bestehende Tarifverträge zu unterwandern. Ohne einen Betriebsrat haben die Beschäftigten dabei schlechte Karten.“
(Quelle: punktB – Zeitung des deutschen Gewerkschaftbundes)

 

Oliver Koppel
Oliver Koppel

Oliver Koppel ist seit dem Jahr 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft an der Universität zu Köln. Ein Jahr nach seiner Promotion ist er seit 2005 im Institut der deutschen Wirtschaft Köln beschäftigt und referiert dort über Themen der Innovationsökonomie in den Wirtschaftsbereichen Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik. Seine Forschungsgebiete umfassen Aspekte, wie öffentliche Güter, Fiskalföderalismus und Europäische Integration.

Zitat aus einem Artikel zum Thema Innovationsmanagement:

„Insgesamt nimmt Deutschland jedoch gegenüber seinen direkten Konkurrenzländern nur noch eine Position im unteren Mittelfeld ein. Ein sinkender materieller Aufwand für Forschung und Entwicklung (FuE) geht einher mit einem sich bereits bemerkbar machenden Fachkräftemangel in innovativen Branchen.“

Quelle: www.competence-site.de
 
Internetlinks zum Thema

www.zuwanderung.de
Zuwanderungsportal des Bundesinnenministeriums

http://www.zeit.de/2007/35/Argument-Zuwanderung
Mehr Ausländer, mehr Wohlstand (Die Zeit)

http://www.zeit.de/2007/34/C-Fachkraefte-Osteuropa
Wo sind die Guten? (Die Zeit)

Reform der Zuwanderung als Lösung für Fachkräftemangel (MittelstandsWiki)

ASQF: Zuwanderung löst Fachkräftemangel nicht (Pressebox)

Fachkräftemangel: Ohne Zuwanderung geht es auch nicht
Bildungs- und forschungspolitischer Sprecher
der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, MdB

Fachkräftemangel kostet mehr als 20 Milliarden Euro
Handelsblatt

 



Politworkshop Frühjahr 2007

Thema
Alle gleich - SCHLECHT
Wege aus der Bildungskrise
Datum
Donnerstag, 01. März 2007
19.00 Uhr
Veranstaltungsort
EGC Entwicklungs- und GründerCentrum Lüdenscheid GmbH, Karolinenstr. 8, 58507 Lüdenscheid

Key-Facts
Erfolg +++ PISA-Studie +++ Wer ist schuld? Lehrer, Eltern, Schüler, Politiker? +++ neue Ausbildungsformen +++ Denkanstöße +++ Strukturwandel der Gesellschaft +++ Motivationstraining +++ Lernziel +++ Lehrer brauchen Selbstbewusstsein +++ Reformbedürftigkeit des Schulsystems +++ “Spitzenhochschulen“ +++ “Bildungsarmut“ +++ Ethnische Unterschiede im deutschen Bildungssystem

Referenten

Prof. Dr. Jörg Liese
Professor Dr. rer. nat. Jörg Liese

Professor an der der Fachhochschule Südwestfalen und Gründungsdekan des Fachbereiches Technische BetriebswirtschaftRektor der Fachhochschule Südwestfalen

Professor Dr. Jörg Liese berät eigenständig bei Seminaren, Analysen sowie Konzeptentwicklungen und übernimmt gleichzeitig deren Moderation. Als Rektor und Professor an der Fachhochschule Südwestfalen steuert er auch in Betrieben die Arbeit und Projekte der Studenten. Zudem ist er verantwortlich für die Internetplattform www.innovation-hagen.de auf der er sich mit dem Innovationsmanagement und den damit zusammenhängenden Fragen, wie: Wie werden Innovationen geboren? Wie bringen Neuerungen ein Unternehmen nach vorne? beschäftigt, die unter anderem bei einer Kooperation mit der RWE Systems Consulting GmbH aus Essen diskutiert wurden.

Daneben engagiert er sich ehrenamtlich im Sozial-, Verbands- und Wissenschaftsbereich.

Weitere Informationen unter
www.professor-liese.de
www.innovation-hagen.de



Bodo Löttgen, MdL
Bodo Löttgen, MdL
Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CDU Oberberg

  • Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie
  • Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Kommunalpolitik und Verwaltungsstrukturreform
  • Stellv. Mitglied im Innen- und Rechtsausschuss
Stellv. Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales

„Fleiß, Zuverlässigkeit, Tüchtigkeit, Disziplin, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe(….),dieses sind Tugenden, die nach dem Krieg bereits einen Staat gemacht haben und ohne die kein Staat zu machen ist! Es sind Tugenden, zu denen erzogen werden muss, auch in unseren Schulen, und die bestärkt und gestärkt werden müssen durch die gesellschaftlichen Institutionen. Ich glaube, dass wir alle gemeinsam die Verantwortung haben, die Lebenschancen unserer Kinder, die Lebenschancen der nachfolgenden Generationen zu sichern. Weil die CDU zu diesen Zielen unter besonderer Beachtung der genannten Grundwerte steht: Darum gehöre ich der CDU an! “

Ausführlichere Informationen unter

www.bodo-loettgen.de


Martina Salewski
Martina Salewski
Rektorin der Erwin Welke Schule am Vogelberg

Kurzvita:
Geboren am 14.06.1956 in Spellen am Niederrhein

1977 – 1981
Studium an der Pädagogischen Hochschule Dortmund

1980 – 1982
Lehrerin an der Benedict-School in Dortmund Deutsch für Spätaussiedler

1982 – 1983
Vorbereitungsdienst für das Lehramt für die Primarstufe im Seminar Dortmund

1984 – 1985
Angestellte des Landes NRW in der Jugendarrestanstalt in Wetter

seit 1985
Lehrerin im Märkischen Kreis

1993 – 2000
Mitglied im Personalrat für Lehrerinnen und Lehrer

1991 – 1996
Konrektorin der Adolf-Kolping-Grundschule in Lüdenscheid

seit 1996
Schulleiterin der Erwin-Welke-Grundschule in Lüdenscheid






 
Internetlinks zum Thema

Bundeszentrale für politische Bildung

Besuch bei den Weltmeistern. Was können wir von den Siegern der PISA-Studie lernen?

Zeit für mehr: Ganztagsschulen

utopian.de: Forumsbeiträge zum Thema "Bildung der Zukunft"

Stiefkind Bibliothek – Ohne sie lässt sich die Bildungskrise nicht meistern

PISA-Unternehmer wollen Taten sehen (pdf-Datei)

PISA-Ursachen und Folgen

Interview mit Professor Dr. Klaus Klemm, Bildungsforscher an der Universität Essen I Sind Privatschulen der Weg aus der Bildungskrise?

 

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Politworkshop 2006

Thema
Vorfahrt für Arbeit - JETZT!
Datum
Dienstag, 29. August 2006
19.00 Uhr
Veranstaltungsort
EGC Entwicklungs- und GründerCentrum Lüdenscheid GmbH, Karolinenstr. 8, 58507 Lüdenscheid

Key-Facts
4,3 Mio. Arbeitslose +++ Wohlstandsbremse Bürokratie +++ Hartz IV "bürokratisches Monster"?+++ "Dritter Arbeitsmarkt" für Chancenlose? +++ hohe Abwanderungsraten +++ rasanter Anstieg der Minijobs +++ das Ende der Ich-AG +++ Milliardenumsätze durch Schwarzarbeit +++ Deregulierungsinitiative +++

Referenten
Hartmut Schauerte
Hartmut Schauerte
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

"Fast dreiviertel aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind in einem mittelständischen Betrieb beschäftigt. Damit ist der Mittelstand der wichtigste Beschäftigungsmotor in Deutschland. Den Mittelstand zu fördern bedeutet daher Arbeitsplätze zu sichern."

weitere Informationen unter
www.hartmut-schauerte.de


Dr. Hans-Peter Klös
Dr. Hans-Peter Klös
Geschäftsführer Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Leiter Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik


K.F. Waffel
Karl-Friedrich Waffel
Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Metall- und Elektro-Industrie Lüdenscheid E.V.


Bernd Schildknecht
Bernd Schildknecht
geschäftsführender Bevollmächtigter der Verwaltungsstellen Werdohl-Iserlohn und Lüdenscheid der IG Metall





 
Internetlinks zum Thema

ISNM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
"Merkelmeter"

Broschüre "Vision Deutschland - was jetzt zu tun ist" vom Institut der deutschen Wirtschaft, Köln (pdf)

Vortrag von Dr. Hans-Peter Klös
beim Politworkshop am 29. 08. 2006 in Lüdenscheid
(pdf-Dokument)

Handelsblatt

Institut der deutschen Wirtschaft, Köln

Gewerkschaftsverband - DGB

Arbeitgeberverbands der Metall- und Elektro-Industrie Lüdenscheid E.V.

Gesamtmetall: Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie

Bundesverband der Deutschen Arbeitgeberverbände

 



Politworkshop 2005

Thema
Demographische Entwicklung
Datum
Dienstag, 10. Mai 2005
20.00 Uhr
Veranstaltungsort
Seniorentagesstätte im Gothaer-Haus, Rathausplatz 25
in Lüdenscheid

Key-Facts
keine Rentenerhöhung 2003-2005 +++ 45% der Arbeitskosten fließen in "soziale Sicherungsysteme" +++ der Bevölkerungsrückgang im Ruhrgebiet ist nicht aufzuhalten +++ der Gesellschaft droht die "Überalterung" +++ Jugendarbeitslosigkeit 12,7% +++ Agenda 2010 +++ Rentenversicherungsbeiträge steigen bis 2040 auf 27% +++ Altersarbeitslosigkeit bei 21,5 %

Referenten

Philipp Mißfelder
Bundesvorsitzender der Jungen Union, Berlin

"Lebenslanges Lernen statt vierzig Jahre lang denselben Beruf ausüben, sich durchsetzen auf einem grenzüberschreitend umkämpften Arbeitsmarkt, Existenzgründung statt Beamtentum, schnellere Wirtschafts- und Arbeitsabläufe, Unwägbarkeiten im Gesundheitssystem und bei der Altersvorsorge. Alles große Herausforderungen, die verständlich machen, warum die 'Smarties' heute mit dem Faktor Spaß versuchen, ihre immer kürzer werdende Kindheit ein bisschen zu verlängern."
(DIE WELT vom 4.3.2002, mit ‚Smarties' ist "seine Generation Smart" in Tradition der von Florian Illies beschriebenen "Generation Golf" gemeint).


Matthias Rubisch
Volkswirt der Commerzbank AG, Frankfurt



Bernd Schulte

Mitglied des Landtages NRW, Lüdenscheid

"Ein Land ohne Kinder ist ein Land ohne Zukunft. Ohne Kinder verschwindet ein Großteil der Lebendigkeit, der Neugier, der Zukunftsgewandtheit und nicht zuletzt der Hoffnung und Liebe aus unserem Land.
Die demographische Entwicklung ist mittelfristig nicht korrigierbar."



 
Internetlinks zum Thema
Soziale Sicherungssysteme:

Enzyklopädie WIKIPEDIA zum Thema "Lohnnebenkosten"
Prognos-Gutachten zur finanziellen Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung
Wirtschaftliche Auswirkungen:

ZDF-Magazin: Chancen der Überalterung
brand eins : Was ist eigentlich... der Nachhaltigkeitsfaktor?
Demographie:

Destatis: Zum Thema Bevölkerung 2050 (pdf-file)
Bevölkerungsprognose fürs Ruhrgebiet
Frankfurter Rundschau: Die modernen Kaffeesatzleser
Gesellschaft:

Die Tagespost: Bund und Länder zahlten zu wenig an Familien zurück
Beitrag aus "Familienpolitik Aktuell"
Die Zeit: Thema Pflegenotstand: Ende ohne Gnade
brand eins : Wenn der Markt schrumpft
ZDF: Frontal 21: Pflegenotstand in Deutschland
brand eins: Toll - endlich Platz!

Alternative Ansätze:

Sozialimpulse

brand eins: Die Alternative
Literaturtipps
Frank Schirrmacher (2004)
Das Methusalem-Komplott

ISBN 3896672258

Hier können Sie das Buch bestellen!



Albrecht Müller (2004)
Die Reformlüge. 40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren

ISBN 3426273446 - zur Kritik des Mythos "Wir werden immer älter" die Seiten 115ff

Hier können Sie das Buch bestellen!



Klöckner, Bernd W. (2005)
Die gierige Generation - Wie die Alten auf Kosten der Jungen abkassieren

ISBN: 3453620046

Hier können Sie das Buch bestellen!


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